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Vietnamesischer Krokodilmolch

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Wissenschaftlicher Name: Tylototriton vietnamensis
Lebensraum: südliches Asien in Nebelwäldern, nahe Wasserläufen
Gefährdungsstatus: EN (stark gefährdet)
 
Die Vietnamesische Krokodilmolche sind in weiten Teilen Südostasiens verbreitet. Trotzdem ist diese Tierart stark gefährdet. Sie bewohnen bevorzugt Feuchtgebiete, Sümpfe und Überschwemmungsgebiete. Sie fressen allerlei Insekten und deren Larven sowie Weichtiere (Schnecken und Würmer) und sind dämmerungs- und nachtaktive Tiere.
 
In der Regel erreichen sie eine Größe von 18 bis 20 Zentimetern. Die Grundfärbung des Körpers reicht von graubraun bis braun und geht teilweise bis ins Schwarze. Auf den Rückenseiten sind deutliche orangefarbene, knopfartige Rippendrüsen zu erkennen, die der Gattung den Namen Krokodilmolch einbrachten.
 
Der Krokodilmolch erreicht seine Geschlechtsreife mit einem Alter von rund einem Jahr. Die Paarungszeit beginnt nach der Winterruhe (8-12 Wochen) und sie pflanzen sich über eine innere Befruchtung fort. Etwa 1 bis 2 Tage nach dem Paarungsakt legt das Weibchen bis zu 200 Eier – vorzugsweise an Pflanzen im Wasser – ab. Nach 15 bis 20 Tage schlüpfen die Larven.

Der Vietnamesische Krokodilmolch ist Teil des Erhaltungszuchtprogramms Citizen Conservation, in dem sich Zoos, Institutionen und engagierte Privathalter zusammen geschlossen haben um eine stabile Population v.a. stark bedrohter Amphibien und Fische „ex-situ“ aufzubauen und diese der freien Natur aussterben sollte. 

 
 
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